Datenschutzerklärung

Dieser Text ist noch nicht anwaltlich geprüft. Er wurde anhand des tatsächlichen Programmcodes geschrieben und beschreibt, was der Dienst heute wirklich tut — aber es hat noch niemand geprüft, ob er rechtlich vollständig ist. Vor dem ersten zahlenden Kunden muss das geschehen. Wer sich heute auf diese Seite verlässt, verlässt sich auf eine sorgfältige Bestandsaufnahme, nicht auf ein juristisches Gutachten.

Space Booking ist ein Dienst für Terminvereinbarung. Ein Kunde verbindet seinen Kalender und veröffentlicht eine Buchungsseite; ein Gast sucht sich dort eine freie Zeit aus. Diese Seite erklärt, welche Daten dabei entstehen, wofür sie gebraucht werden und wie lange sie bleiben.

Das Wichtigste in fünf Sätzen

1. Verantwortlicher

Pascal Reischl
Fockygasse 32/3
1120 Wien
Österreich

E-Mail: inbox@pascalreischl.com
Telefon: +436641486208
UID-Nummer: ATU75932859

Weitere Angaben zum Betreiber stehen im Impressum. Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht bestellt; Anfragen zum Datenschutz gehen an die oben genannte Adresse.

2. Zwei Gruppen von Betroffenen

Space Booking verarbeitet Daten von zwei Gruppen von Menschen, und für die beiden gelten verschiedene Antworten. Diese Unterscheidung ist der Kern dieser Erklärung.

3. Daten des Kunden

4. Daten des Gastes

Ein Gast gibt seine Daten auf der Buchungsseite eines Kunden ein. Der Kunde legt fest, welche Felder eine Terminart verlangt.

Wer hier wofür einsteht. Nach der Einordnung in Abschnitt 2 ist bei Gastdaten der Kunde der Verantwortliche; Space Booking verarbeitet sie in seinem Auftrag. Die Rechtsgrundlage, die unten je Datenart steht, ist deshalb seine — nicht unsere. Genau eine Verarbeitung in diesem Abschnitt ist unsere eigene, und sie ist als solche gekennzeichnet: der Missbrauchsschutz, den wir für alle Buchungsseiten zugleich betreiben und über den ein einzelner Kunde nicht entscheidet.

Was von Gästen ausdrücklich nicht gespeichert wird

Keine vollständige IP-Adresse, keine Browserkennung, kein Referrer, keine Cookies, keine Wiedererkennungskennung irgendeiner Art. Der Dienst sendet auf allen Seiten Referrer-Policy: no-referrer, so dass beim Klick auf einen fremden Link auch die besuchte Adresse nicht mitwandert.

Gäste werden je Kundenkonto geführt. Bucht dieselbe Person bei zwei Space Booking-Kunden, entstehen zwei getrennte Datensätze; der eine Kunde erfährt nichts vom anderen.

Wie lange Gastdaten bleiben

Die Buchung selbst bleibt gespeichert, solange sie für Nachweis und Abrechnung des Kunden gebraucht wird. Ein automatischer Löschlauf ist noch nicht gebaut. Das System sieht eine Aufbewahrungsdauer je Kundenkonto vor, aber niemand führt sie heute aus — deshalb steht hier keine Frist, die wir nicht einhalten. Bis der Löschlauf existiert, löschen wir auf Anfrage von Hand (siehe Abschnitt 9), und beim Löschen wird der Freitext entfernt und die Buchungszeile von der Person gelöst, statt die Zeile zu vernichten.

Eine Grenze, die dazugehört: Das erreicht nur unsere Datenbank. Der Termin, den Space Booking in den Kalender des Kunden eingetragen hat, trägt den Namen des Gastes im Titel und in der Beschreibung seine freiwillige Nachricht sowie — bei einer Terminart, die danach fragt — seine Telefonnummer. Dieser Eintrag steht im Google-Konto des Kunden und in dessen Sicherungen; er liegt in seinem Verantwortungsbereich und wird von ihm entfernt. Erreicht uns eine Löschanfrage zuerst, leiten wir sie an ihn weiter und weisen ihn ausdrücklich auf diesen Eintrag hin.

5. Kalenderdaten

Dieser Abschnitt betrifft in erster Linie Kunden, die ihren Google-Kalender verbinden. Für Gäste ist ein Teil davon trotzdem wichtig: Was von einer Buchung im Kalender des Kunden landet, steht weiter unten unter „Was in den Kalender des Kunden geschrieben wird“.

Welche Google-Bereiche angefragt werden, und wofür

Warum keiner der schmaleren Bereiche reicht

Google bietet zum Kalender mehrere engere Berechtigungen an. Wir haben jede davon geprüft; hier steht, woran sie scheitert.

Was aus gelesenen Terminen gespeichert wird — und was nicht

Aus jedem gelesenen Termin speichern wir Anfang und Ende, zwei Merkmale (ganztägig ja/nein, blockiert die Zeit ja/nein) und die Kennung, unter der Google den Termin führt — letztere nur, damit eine spätere Änderung dieselbe Zeile trifft statt eine zweite anzulegen.

Nicht gespeichert werden Titel, Beschreibungen, Orte, Teilnehmer, Anhänge oder Konferenzlinks. Aus einem Termin „Onkologie, Dr. Berger“ wird bei uns die Zeile „von 14:00 bis 15:00 belegt“. Was darin stand, steht in keiner Datenbank von Space Booking, in keinem Backup und in keiner Protokollzeile.

Die ehrliche Einschränkung dazu: Im Moment des Abrufs sieht der Dienst den vollständigen Termin, denn Google liefert ihn vollständig aus. Die Auswertung — etwa die Frage, ob der Titel eines ganztägigen Termins auf Urlaub hindeutet — läuft im Arbeitsspeicher, und gespeichert wird davon nur das Ergebnis: Die Zeit ist belegt, der Eintrag war ganztägig. Der Grund wird nicht mitgespeichert. Ein Ganztagstermin, der wegen seines Titels („Urlaub“, „Krank“) blockiert, ist in unserer Datenbank von einem Ganztagstermin, der aus jedem anderen Grund blockiert, nicht zu unterscheiden — sonst stünde in der Zeile mittelbar doch, was im Titel stand. Unsere Zusage lautet deshalb „wir speichern es nicht“, und nicht „wir sehen es nie“. Das Zweite wäre technisch falsch, und eine falsche Zusage ist schlimmer als eine schmalere.

Was in den Kalender des Kunden geschrieben wird

Der eingetragene Termin trägt den Namen der Terminart und den Namen des Gastes im Titel; in der Beschreibung stehen die Ortsangabe der Terminart, die freiwillige Nachricht des Gastes und die Buchungsnummer. Enthält die Terminart eine Telefonnummer des Gastes, steht auch sie dort.

Der Gast wird nicht als Teilnehmer eingetragen. Seine E-Mail-Adresse wandert dadurch nicht zu Google, und er bekommt keine zweite, anders formulierte Einladung von einem Anbieter, die wir weder geschrieben haben noch zurückziehen könnten. Die Einladung samt Kalenderdatei verschickt Space Booking selbst.

Zugriffstoken

Google gibt zwei Token aus: ein langlebiges, mit dem Space Booking sich immer wieder neuen Zugang holt, und ein kurzlebiges für den einzelnen Abruf. Beide liegen gemeinsam verschlüsselt in derselben Zeile der Datenbank (AES-256-GCM, Zeilenschlüssel aus einem Hauptschlüssel abgeleitet, gebunden an die Kennung genau dieser Zeile). Der Hauptschlüssel liegt nicht in der Datenbank, sondern als Datei auf dem Server, die nur der Dienst lesen darf; ein Datenbankabzug allein nützt niemandem.

Warum auch das kurzlebige: Es entsteht bei jedem Neustart des Dienstes sonst für jede Verbindung auf einen Schlag neu, und es wäre der einzige Wert, der ungeschützt herumläge statt unter demselben Schloss zu liegen wie das andere.

Die Grenze dieser Maßnahme gehört dazu: Sie schützt gegen einen gestohlenen Datenbankabzug, ein verlorenes Backup und eine ausgemusterte Festplatte. Sie schützt nicht gegen einen Angreifer, der den laufenden Server selbst übernimmt.

Verbindung trennen

Ein Kunde kann die Kalenderverbindung jederzeit im Bereich „Kalender“ seines Kontos trennen. Dann geschieht in dieser Reihenfolge: Space Booking widerruft die Berechtigung zuerst bei Google, und löscht anschließend die Verbindung samt beider Token, die Liste der Kalender, den Synchronisationsstand, alle daraus gespeicherten belegten Zeiten und den Vermerk darüber, welchen Termin Space Booking in welchen dieser Kalender eingetragen hat. Schlägt der Widerruf bei Google fehl, löschen wir trotzdem lokal und sagen es in der Antwort — dann bleibt der Eintrag unter „Drittanbieter-Zugriff“ im Google-Konto bestehen und sollte dort ebenfalls entfernt werden.

Was das Trennen nicht tut: Die Termine, die Space Booking bereits in den Kalender geschrieben hat, bleiben dort stehen. Ohne Berechtigung können wir sie nicht mehr anfassen — sie stehen im Kalender des Kunden und werden von ihm entfernt, wenn er sie nicht behalten will. Buchungen, die bereits zustande gekommen sind, bleiben ebenfalls bestehen; sie sind eine Vereinbarung zwischen dem Kunden und seinem Gast und hängen nicht am Kalender.

Die Berechtigung lässt sich außerdem jederzeit direkt bei Google zurücknehmen, unabhängig von Space Booking.

6. Google API Services User Data Policy

Die Verwendung der von Google-APIs empfangenen Informationen durch Space Booking und ihre Weitergabe an jede andere Anwendung hält die Google API Services User Data Policy einschließlich der Limited-Use-Anforderungen ein.

Im Wortlaut der Google-Vorgabe: Space Booking's use and transfer to any other app of information received from Google APIs will adhere to the Google API Services User Data Policy, including the Limited Use requirements.

Konkret bedeutet das für diesen Dienst:

7. Empfänger und Auftragsverarbeiter

Übermittlung in Drittländer

Zwei der drei oben genannten Empfänger sind Google, und Google ist ein US-amerikanischer Konzern. Damit entsteht ein Drittlandbezug, und das betrifft nicht nur Kunden, die ihren Kalender selbst verbunden haben: Jede Bestätigungs-, Absage-, Verschiebungs- und Anmeldemail geht über smtp.gmail.com und trägt Empfängeradresse, Betreff, Inhalt und die angehängte Kalenderdatei durch Googles Server. Ein Gast, der mit Google nie etwas zu tun hatte, ist davon genauso betroffen.

Was an dieser Stelle noch fehlt. Art. 13 Abs. 1 lit. f DSGVO verlangt drei Angaben: welche Google-Gesellschaft Vertragspartner ist, auf welche Grundlage die Übermittlung gestützt wird (Angemessenheitsbeschluss nach Art. 45 oder Garantien nach Art. 46) und wo eine Kopie dieser Garantien erhältlich ist. Diese drei Angaben stehen in Verträgen und Konsolen des Betreibers und sind heute nicht belegt.

Wir erfinden sie nicht. Sie werden nachgetragen, bevor der Dienst für fremde Nutzer geöffnet wird. Bis dahin gilt für jeden, der diese Seite liest: Ihre E-Mail-Adresse und der Inhalt der Terminmail laufen über Google, und die genaue Übermittlungsgrundlage steht hier noch nicht.

Was ausdrücklich nicht stattfindet

Keine Analysedienste, kein Content-Delivery-Network, keine externen Schriftarten, keine eingebetteten Videos, keine Werbe- oder Social-Media-Bausteine. Die Buchungsseite lädt nichts von fremden Servern nach — sie benutzt die Schriften, die ohnehin auf dem Gerät des Besuchers liegen.

Das ist keine Absichtserklärung, sondern eine Eigenschaft des Systems: Der Dienst sendet auf jeder Seite eine Content-Security-Policy mit default-src 'none' und erlaubt Stile, Schriften, Bilder und Netzwerkaufrufe ausschließlich von der eigenen Adresse. Ein fremdes Skript oder eine fremde Schriftart würde vom Browser des Besuchers gar nicht erst geladen — auch dann nicht, wenn sie jemand versehentlich einbaute.

8. Cookies und Protokolle

9. Rechte der Betroffenen

Nach der DSGVO haben Kunden wie Gäste das Recht auf

Wie sie ausgeübt werden — für Kunden

Mit einer E-Mail an inbox@pascalreischl.com. Wir antworten unverzüglich, spätestens innerhalb eines Monats; bei besonders aufwendigen Anfragen kann sich diese Frist um bis zu zwei weitere Monate verlängern, worüber wir dann innerhalb des ersten Monats informieren (Art. 12 Abs. 3 DSGVO).

Wie sie ausgeübt werden — für Gäste

Hier ist der Weg ein anderer, und das folgt zwingend aus der Einordnung in Abschnitt 2: Verantwortlicher für die Daten eines Gastes ist der Gastgeber, dessen Buchungsseite benutzt wurde. Anfragen gehen deshalb an ihn — seine Kontaktangaben stehen in der Bestätigungsmail und im Impressum, auf das seine Buchungsseite verlinkt.

Erreicht uns die Anfrage zuerst, lassen wir sie nicht liegen: Wir leiten sie unverzüglich an ihn weiter, sagen dem Anfragenden Bescheid und unterstützen den Gastgeber dabei, sie zu beantworten. Was wir nicht tun, ist die Buchung eines Kunden ohne dessen Wissen zu löschen oder Auskunft über sie zu erteilen — ein Auftragsverarbeiter darf das ohne Weisung nicht, und ein Termin, von dem eine Seite plötzlich nichts mehr weiß, ist für beide Seiten schlechter als eine Anfrage, die einen Tag länger braucht.

Es gibt für all das noch keinen Knopf im Konto. Auskunft und Löschung sind als Funktion vorgesehen, aber nicht gebaut, und wir versprechen hier keine Schaltfläche, die es nicht gibt: Heute macht das ein Mensch von Hand. Bitte nennen Sie in der Anfrage die E-Mail-Adresse, mit der gebucht oder angemeldet wurde, und — falls vorhanden — die Buchungsnummer aus der Bestätigungsmail.

Eine Einschränkung, die wir vorab nennen: Ein bevorstehender Termin wird nicht gelöscht, solange er stattfinden soll. Die Daten sind für genau den Zweck, für den sie angegeben wurden, noch notwendig — die Löschpflicht nach Art. 17 Abs. 1 lit. a DSGVO greift erst danach. Wer den Termin nicht wahrnehmen will, sagt ihn über den Link in der Bestätigungsmail ab; die Löschung ist dann sofort möglich.

10. Beschwerderecht

Wer meint, dass die Verarbeitung seiner Daten gegen die DSGVO verstößt, kann sich bei einer Aufsichtsbehörde beschweren. In Österreich ist das die

Österreichische Datenschutzbehörde
Barichgasse 40–42
1030 Wien
Österreich
Telefon: +43 1 52 152-0
E-Mail: dsb@dsb.gv.at
www.dsb.gv.at

11. In English, for the Google OAuth review

Dieser Abschnitt wiederholt auf Englisch, was oben ausführlich auf Deutsch steht. Er ist für die Überprüfung durch Google gedacht; maßgeblich für Betroffene ist der deutsche Text.

What the application does

Space Booking is a scheduling service. A customer connects his calendar and publishes a booking page; a guest picks a free slot on it. Space Booking computes free times from the customer's calendar and writes the booked appointment back into it.

Which Google scopes are requested, and why

  • openid, email, profile — to know which Google account was connected and to recognise it when the customer reconnects. Stored: the account id, the name and the e-mail address of that Google account.
  • calendar.calendarlist.readonly — to show the customer his own calendars so he can choose which ones block his availability and which one the appointment is written into. Read-only, and already the narrowest form: not calendar.calendarlist, not calendar.readonly.
  • calendar.events — read and write. Reading turns events into busy intervals. Writing puts the booked appointment into the calendar the customer chose, updates it when the guest reschedules and removes it when the guest cancels. Only events created by Space Booking are ever touched.

Why no narrower scope is sufficient

  • calendar.freebusy / calendar.events.freebusy carry no all-day flag, no transparency and no response status. Without those three, a subscribed holiday calendar makes the customer unbookable for the whole of every public holiday — and they cannot write at all.
  • calendar.events.readonly cannot write, update or delete the booked appointment.
  • calendar.events.owned is not enough for READING: a customer's availability also comes from subscribed and shared calendars he does not own (a team calendar, a practice calendar), and those hours block him just the same.
  • calendar.app.created only allows a secondary calendar created by the application. The appointment has to appear in the calendar the customer already looks at, otherwise he does not see it.

What is stored from calendar events

Start and end, two flags (all-day yes/no, blocks the time yes/no) and the provider's event id so a later change updates the same row. No titles, no descriptions, no locations, no attendees, no attachments, no conference links — an event titled "Oncology, Dr Berger" becomes the row "busy from 14:00 to 15:00". The evaluation happens in memory while reading; not even the reason a day is blocked is written down. Both OAuth tokens are stored encrypted (AES-256-GCM) with the master key held outside the database.

Limited Use

Space Booking's use and transfer to any other app of information received from Google APIs will adhere to the Google API Services User Data Policy, including the Limited Use requirements. Google user data is never used for advertising, never sold or transferred to advertising platforms, data brokers or information resellers, never used to train AI or machine-learning models, and is not read by humans except with the customer's explicit consent, for security purposes, or where required by law.

12. Stand und Änderungen

Stand: 26. August 2026. Diese Erklärung beschreibt den Dienst in seinem heutigen Ausbau. Kommen Funktionen dazu, die neue Daten verarbeiten, wird sie vorher geändert — und das Datum in dieser Zeile ändert sich mit.